Maltodextrin

Das Wort Maltodextrin setzt sich aus den beiden Wörtern Maltose (Malzzucker) und Dextrose zusammen. Hierbei handelt es sich um ein Gemisch aus Kohlenhydraten. Dieser wird zumeist aus Maisstärke und teilweise auch aus Weizenstärke gewonnen. Der Makronährstoff kann als wichtiger Energielieferant und als Unterstützung beim Muskelaufbau fungieren.

Daher eignet er sich für unterschiedlichste Sportarten. Das Kohlenhydratgemisch ist zusammengesetzt aus sogenannten Monomeren (Einfachzucker), Dimeren (Zweifachzucker) und auch Oligomeren (Vielfachzucker).

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Was ist der Vorteil von Maltodextrin gegenüber anderen Nahrungsergänzungsmitteln?

Nicht nur als Nahrungsergänzungsmittel wird das Kohlenhydratgemisch verwendet. Denn auch in der Lebensmittelproduktion nutzt man es in Fertiggerichten als eine Art Füllstoff und auch als Fettaustauschstoff. Denn obwohl Maltodextrin zum Großteil aus Kohlenhydraten besteht, hat es auch einige Eigenschaften wie Fett, jedoch bei deutlich weniger Kalorien. Nun versteht man auch, warum es so oft in kalorienarmer Nahrung verwendet wird.

Zudem kann Maltodextrin auch als Transportmittel verschiedener Aromen, Gewürze oder auch Proteine (zum Beispiel Whey) dienen. In der Medizin wird das Kohlenhydratgemisch vor allem in der sogenannten enteralen Ernährung (Trinknahrung oder auch Sondennahrung) eingesetzt. In der Biotechnologie wird Maltodextrin als Nährboden für verschiedene Bakterien beim sogenannten Fermentationsprozess genutzt.

Für wen eignet sich Maltodextrin?

Grundsätzlich eignet sich Maltodextrin sowohl für Sportler als auch für Nichtsportler. Hierbei spielt jedoch die jeweilige Konzentration und auch das Anwendungsgebiet eine Rolle. Bodybuilder wollen beim Masseaufbau möglichst schnell an Muskeln zunehmen. Häufig wird hierbei vor allem auf Proteine, wie zum Beispiel Whey, gesetzt und Kohlenhydrate werden häufig vernachlässigt. Dabei sind auch diese für den Masseaufbau wichtig. Natürlich sollte vor und auch während des Sports immer ausreichend Flüssigkeit aufgenommen werden. Und hier ist Trinknahrung mit einem Anteil an Kohlenhydraten ideal geeignet. Diese sollten ungefähr 2 bis 3 Stunden vor der jeweiligen Einheit getrunken werden.

Ideal ist es, einen guten Mix an Proteinen und auch an langkettigen Kohlenhydraten zu erhalten. Das Proteingemisch sollte vor dem Training idealerweise einen hohen Anteil an Molke haben. Denn dieser kann von dem Körper sehr schnell resorbiert werden. Wichtig ist jedoch die Trinknahrung nicht unmittelbar vor dem Training einzunehmen, da der Körper zum Verarbeiten Energie und auch Ruhe benötigt. Und dann könnte es passieren, dass es während der Einheit zu Kreislaufproblemen kommt. Wird Ausdauersport betrieben, sollten während des Trainings immer ausreichend Flüssigkeit und auch Energie aufgenommen werden. Auch hier kommt es auf die richtige Mischung an. Denn wird zu viel Energie durch Kohlenhydrate aufgenommen, kann die Flüssigkeitsaufnahme beeinträchtigt werden.

Welche Vorteile hat das Kohlenhydratgemisch?

Zunächst ist ein vergleichsweise hoher sogenannter glykämischer Index zu nennen. Denn Maltodextrin kann einen Wert von 120 bis 136 aufweisen.

Wie schon kurz erwähnt, kann die Trinknahrung daher vom Körper sehr schnell verarbeitet werden. Dadurch kommt es zu einer starken, aber geregelten Insulinausschüttung. Dies will man in normalen Situationen lieber vermeiden, beim Masseaufbau ist es aber sehr hilfreich. Nach dem Training oder einer anderen hohen körperlichen Belastung, sollte der sogenannte Glykogenspeicher so schnell es geht wieder aufgefüllt werden. Und in dieser Situation ist ein hoher glykämischer Index von Vorteil. Und auch ein starker Insulinpeak ist nach dem Training deutlich erwünscht, den Maltodextrin liefern kann.

Denn durch diesen erhält der Körper ein Signal, dass er von dem muskelabbauenden (katabolen) zu dem muskelaufbauenden (Anabolen) Zustand übergehen soll. Zudem kann Insulin auch die Muskelzellen weiten, damit eine erhöhte Nährstoffaufnahme beginnen kann. Daher kann nach dem Training von hochglykämischen Lebensmitteln und deren schnelle Aufnahme profitiert werden. Viele dieser sind in den meisten Fällen sehr süß, erst recht wenn sie in Kombination mit Whey eingenommen werden.

Der Gainer ist dagegen fast geschmacksneutral, was ein weiterer Vorteil ist. Lediglich ein leicht süßer Geschmack ist zu schmecken. Anders als zum Beispiel Dextrose, ist das Kohlenhydratgemisch sehr gut verdaulich. Insbesondere dann, wenn größere Mengen des Gainer eingenommen werden, macht sich dies bemerkbar. Es wird empfohlen, nach dem Training ungefähr 0,5 bis 1 Gramm schnelle Kohlenhydrate pro kg an Körpergewicht aufzunehmen. Ein weiterer Vorteil von Maltodextrin ist, dass es im Vergleich zu anderen Produkten weniger Wasser an sich bindet. Dadurch ist es deutlich leichter zu trinken, weil es nicht klebt. Wie schon erwähnt, sollten nach dem Training idealerweise schnelle Kohlenhydrate aufgenommen werden, um einen idealen Messeaufbau zu erhalten. Und hierfür ist der Gainer sehr gut geeignet, da er dazu auch noch vergleichsweise günstig ist.

Wie sollte Maltodextrin dosiert werden?

Am weitesten verbreitet ist Maltodextrin 19, vor allem deshalb, weil es sehr kurzkettig ist und daher die oben erwähnten Vorteile bietet. Auch sehr beliebt sind die Sorten Maltodextrin 12 und 6. Diese sind jedoch etwas weniger süß.

Oben wurde bereits erwähnt, dass nach dem Training pro Kilogramm Körpergewicht ungefähr 0,5 bis 1 g an schnellen Kohlenhydraten aufgenommen werden sollten. So kann der Masseaufbau ideal unterstützt werden. Die Menge ist jedoch abhängig von der Intensität der Trainingseinheit. Beachtet werden sollte bei der Einnahme von Maltodextrin zudem auch die Menge an Whey. Wenn zum Beispiel ein Sportler 80 kg wiegt, sollte er nach einer intensiven Trainingseinheit ungefähr 80 * 0,8 g des Kohlenhydratgemisches einnehmen. Will man jedoch ganz genau sein, müsste der Whey Anteil von ungefähr 2 g noch abgezogen werden. Es ist immer ratsam, dem Körper beim Masseaufbau ausreichend Flüssigkeit zuzuführen, auch wenn Wasser sehr viel Maltodextrin aufnehmen kann. Wenn zum Beispiel eine Trinknahrung aus 64 g Maltodextrin und ungefähr 30 g Whey hergestellt werden soll, sind circa 0,7 l Wasser ideal.

Maltodextrin in Verbindung mit anderen Supplements

Oben wurde schon kurz angesprochen, dass Maltodextrin eine sehr gute Transportmatrix für Creatin und BCAA darstellt. Und diese positive Eigenschaft kann der Sportler auch auf andere Supplemente übertragen. Viele Athleten setzen auf Eiweißshakes, denn das zusätzliche Eiweiß kann beim Masseaufbau sehr nützlich sein. Hier ist vor allem das Whey Protein zu erwähnen. Hierbei handelt es sich um ein Molkeeiweiß, das vom Körper sehr schnell verwertet werden kann und wertvolle BCAAs (Aminosäuren) enthält. Whey Protein ist eines der qualitativ hochwertigsten Eiweißpulver, das im Kraftsport Anwendung finden.

Eingenommen wird Whey vor und auch nach dem Work-out. Die Einnahme nach dem Training ist jedoch nicht ideal, da der Körper das zusätzliche Eiweiß zur Energiegewinnung nutzen will und es damit nicht in vollen Maßen für den Masseaufbau zur Verfügung steht. Und genau hier kann ein Mix aus Whey und auch Maltodextrin ideal sein. Diese beiden Zutaten werden gemischt, damit der Körper an schnelle Kohlenhydrate gelangen kann, die ihm dabei helfen, ein mögliches Energiedefizit auszugleichen. Und so könnte das Whey Protein komplett für den Muskelaufbau genutzt werden.

Alternative: Hanfprotein

Das pflanzliche Hanfprotein stellt eine Alternative zu dem eben erwähnten Whey Protein dar. Hierbei handelt es sich um die beste rein pflanzliche Energiequelle, die hohe Mengen an Magnesium, Zink und auch diversen Ballaststoffen enthält. Zudem sind auch einige wertvolle Aminosäuren in einem guten Verhältnis enthalten. Diese unterstützen den Körper vor allem bei der Muskelregeneration. Daher ist das Hanfprotein eines der gesündesten, nährstoffreichsten und dazu auch noch natürlichsten erhältlichen Nahrungsergänzungsmittel.

Der Nachteil von Whey Protein ist, dass es keine Ballaststoffe mitbringt. Daher kann die Verdauung nach der Einnahme schon etwas schwierig sein. Anders sieht es bei Hanfprotein aus, denn dieses verfügt über zahlreiche Ballaststoffe, Mineralien, Vitamine und auch Fette und ist daher auch sehr gut verdaulich und verträglich. Aus diesem Grund wird es auch als sogenannte Königin der pflanzlichen Proteine bezeichnet. Dennoch können beide Proteine (Whey und Hanf) eine ideale Ergänzung zu Maltodextrin darstellen und den Körper mit allen wichtigen Stoffen nach dem Training versorgen.

Fazit

Ideal ist es einen Mix des Kohlenhydratgemisches und Whey- oder Hanfprotein einzunehmen, um ein ideales Trainingsergebnis erreichen zu können. Wichtig ist jedoch, dass die passende Dosierung beachtet wird (siehe oben). Während des Workouts sollte der Körper zudem auch immer mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden.


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