Faszien- und Massage-Zubehör

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Was sind Faszien?

Faszien sind ein faszinierendes, aber in seiner Gesamtheit ein "relativ" neues Thema im Bereich des Sports und der Sportmedizin. Auf das Thema Faszien und deren Funktion wurde von der Industrie sehr schnell mit Produkten wie Faszienrollen, Büchern und speziellen Behandlungslehrgängen reagiert. Aber worum geht es beim Faszientraining mit Rollen und was sind diese Faszien überhaupt?

Der Fascia Research Congress legte 2007 als Definition für Faszie folgendes fest:

"Faszien sind eine Weichteilkomponente des Bindegewebes. Sie durchdringen als verbindendes und umhüllendes Spannungsnetzwerk den ganzen Körper. Dazu zählen neben den eigentlichen Faszien in der Gestalt der Muskelbinden wie die Fascia thoracolumbalis auch alle faserigen Bindegewebe, dazu zählen auch Gelenk- und Organkapseln."

Es gibt also, wenn es um den Bereich Faszienrollen oder Faszientraining geht nicht DIE Faszie sondern es ist ein Oberbegriff für verschiedene Gewebeteile, die von diesem Training beeinflusst werden sollen. Die Faszie im eigentliche Sinne ist ein medizinischer Begriff. Wenn es um das Lösen von Faszien geht, sind in der Regel die im Unterhautgewebe befindlichen "oberflächlichen Faszien" gemeint.

Ob Du eine Faszienrolle, beziehungsweise das Training mit der Rolle wirklich benötigst, können wir Dir hier leider nicht beantworten. Aber wir können Dir typische Anwendungsbeispiele nennen. Das Training mit der Faszienrolle hat das Ziel, Deine Körperwahrnehmung, des Gleichgewichts, der Beweglichkeit und die Kraftfähigkeit zu verbessern.

Hier die häufigsten Anwendungsgebiete:

Aufwärmen

Hierbei sollst Du durch ausrollen der Muskulatur mit der Blackroll Faszienrolle, sehr zügig einen Effekt erreichen, den Du sonst erst nach sehr langem aufwärmen bekommst. Der Effekt soll, egal ob es sich dabei um den Rücken, die Beine oder sonst eine Muskelgruppe handelt, dafür sorgen, dass die Gleitfähigkeit der Muskeln verbessert wird. Außerdem sollst die sensomotorische Kontrolle der Muskeln besser sein, der Grund hierfür soll die die Aktivierung der Propriozeptoren sein.

Cool-Down

Auch am Ende Deiner Trainingsübungen mit Gewichten kann ein Faszientraining stehen. Die Selbstmassage mit der Rolle findet hierbei deutlich langsamer statt als noch beim Aufwärmen. Bei den Übungen geht es nicht darum, verklebte Faszien zu lösen, sondern um eine optimale Versorgung des Gewebes nach dem Training herzustellen. Hierbei wird durch die Anwendung die Durchblutung verbessert.

Dadurch sollen Deine Muskeln nicht nur mit mehr Sauerstoff versorgt werden, sondern auch die Stoffwechselprodukte, die bei einem harten Training entstehen, besser abtransportiert werden. Je schneller solche Produkte wie Laktat oder Amoniak aus der Muskulatur verschwinden, desto geringer ist die Chance auf Beschwerden durch Muskelverletzungen.

Schmerzbekämpfung

Vertreter des Faszientrainings argumentieren damit, dass das Fasziengewebe der Ort der Schmerzrezeptoren ist und eine erhöhte Flexibilität dieses Gewebes die Symptome lindert. Dazu wird neben der Faszienrolle auch der Blackroll Ball verwendet. Hierbei werden myofaszialer Triggerpunkte per Druckmassage behandelt. Befürworter sagen das 80-90% der Muskelbasierten Schmerzen auf solche Verspannung zurückzuführen sind.

Das Prinzip der Behandlung findet auch in der Physiotherapie und Ergotherapie Einsatz. Die Wissenschaftlichen Erkenntnisse sind hier widersprüchlich, die Erfolge in der Praxis zeigt, dass zumindest die Symptome merklich gelindert werden. Gerade im Bereich der Fitness wird der Körper immer wieder von Verspannungen geplagt, bei denen der Einsatz also zumindest hilfreich sein kann und Anwendung nicht schadet, wenn hier gezielt gearbeitet wird.

Eigenwahrnehmung

Der letzte Punkt ist ehrlicherweise etwas, das wenig mit evidenzbasiertem Vorgehen zu tun hat und dem wir auch keine große Beachtung schenken wollen. Dabei geht es darum, die Faszienrolle dafür zu benutzen, die eigenen Schmerzpunkte zu erkunden, da diese bei jedem Menschen unterschiedlich sind.

Gibt es nur eine Faszienrolle?

Auch wenn man den Eindruck hat, dass nur eine Rolle auf dem Markt gibt, so ist das natürlich nicht die Wahrheit. Die Produkte der Firma Blackroll haben allerdings einen großen Marktanteil und genießen ein großes vertrauen im Fitnessbereich. Neben den typischen Rollen in verschiedenen Härtegraden bieten sie die Rolle auch mit verschiedenen Oberflächen an. Die weiteren im Sortiment befindlichen Produkte, wie die Blackroll Bälle in verschiedenen Größen sind ebenfalls beliebt. Das beliebteste Produkt bleibt dabei die Blackroll Standard mit durchschnittlicher Dichte und der klassischen Farbe Schwarz. Hierbei handelt es sich um die "Original" Faszienrolle.

Die Dichte entscheidet

Bei den Rollen aus dem Hause Blackroll hat man eine sehr große Auswahl an verschiedenen Faszienrollen. Diese haben nicht nur Unterschiedliche Oberflächen, sondern unterscheiden sich auch um Umfang und der Dichte des Materials, sie entscheidet über den Härtegrad der Rolle. Die Wahl der richtigen Faszienrolle hängt dabei vom Einsatzzweck und Ziel ab.

Die kleineren Rollen mit dem Namen Blackroll Mini haben eine mittlere Dichte/Härte und eine glatte Oberfläche. Die Rollen sind vor allem für kleine Muskeln wie die Arme, oder auch die Füße gedacht. Hier lassen sich gezielt Verspannungen lösen und die Durchblutung fördern. Für Menschen die im Alltag viel stehen eine Möglichkeit die Füße zu entspannen.

Die bekannteste schwarze Rolle ist Die Blackroll Standard. Sie hat eine Länge von 30cm und eignet sich dadurch für jeden Einsatzzweck. Sie ist DIE Standard Faszienrolle und ideal als erstes Blackroll Produkt und passt für so ziemlich jeden Teil der Muskulatur oder des Bindegewebes. Bei den Faszienrollen gibt es wohl kein anderes Produkt, das so verbreitet ist.

Die Blackroll Med weist eine geringere Härte auf, als die anderen Faszienrollen aus dem Hause Blackroll und ist für den therapeutischen Bereich entwickelt worden, bei denen der Druck auf das Gewebe geringer ausfallen soll. Der kleinere Härtegrad sorgt aber dafür, dass auch außerhalb von Physiotherapie, empfindlichere Sportler gerne auf die Blackroll Med zurückgreifen und damit ihre Übungen durchführen. Sie ist der Softie unter den Faszienrollen.

Ein weiteres Werkzeug um Faszien bzw. das Bindegewebe zu massieren ist die Blackroll Groove. Mit der mittleren Härte und strukturierten Oberfläche erlaubt sie ein anderes Massageerlebnis als bei den glatten Oberflächen der übrigen Faszienrollen. Durch die Rillen an der Oberfläche entsteht bei schnellem Rollen ein Vibrationseffekt, der noch stimulierender ist. Hiermit können laut Hersteller zum Beispiel bestimmte Trigger Points noch effektiver massiert, Faszien schneller stimuliert und durchblutet werden.

Wie Du siehst, kann eine Faszienrolle und damit durchgeführte Selbstmassage sehr interessant und durchaus sinnvoll sein. Mit entsprechenden Übungen kann mit Hilfe der Rolle Dein Workout verbessert und Beschwerden vorgebeugt werden.Sehr häufig wird dem Thema Faszien und Mobility aber ein zu großer Platz eingeräumt. Diese Übungen sollen Dein Training untersützen und es nicht ersetzen.

Alle Produkte werden mit einer Kurzanleitung sowie einem Gutschein für einen gratis "DVD-Download" versendet. Auf dieser DVD findest Du leicht Verständliche Anleitungen für die Selbstmassage mit der Faszienrolle. So lernst Du die richtige Anwendung und kannst leicht kleine Verspannungen z.B. im Rücken bekämpfen. Die Massage mit der Blackroll sollte bei längeren Schmerzen aber nicht die Diagnose und Behandlung durch einen Arzt ersetzen. Höre auf Deinen Körper und versuche nicht, Dich mit Hilfe einer Faszienrolle selbst zu therapieren. V.a. bei Bandscheibenproblemen solltet Du vor der Anwendung unbedingt einen Arzt kontaktieren!


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