Eiweißriegel

In dieser Kategorie dreht es sich um eines der beliebtesten Fitness-Produkte überhaupt. Proteinriegel sollen es Dir einfach machen, mit Energie und Protein versorgt zu sein. Die Bandbreite ist dabei groß und reicht von Produkten bei denen die „Funktion“ als Nährstofflieferant im Vordergrund steht, bis hin zu Produkte, die zwar wichtiges Eiweiß liefern, aber dabei extrem lecker sind. Es gibt sie in vielen verschiedenen Geschmäckern und sie sollen dafür sorgen, dass Du nicht auf Schokoriegel zurückgreifen musst.

Wir werden Dir aufzeigen, was in einem typischen Riegel enthalten ist und wie ein Blick auf die Packung Dir helfen kann, das richtige Produkt für Dich zu finden, oder zu entscheiden, wann ein Hersteller mit dem Preis den er verlangt, übertrieben hat.

Was sind Proteinriegel?

Als Sportler hast Du vielleicht zeitweise das Problem, Deinen Bedarf an Protein nicht komplett über die üblichen Lebensmittel abdecken zu können. Du möchtest einfach eine Alternative zu den üblichen Quellen wie Fleisch, Fisch oder Shakes haben. Vielleicht willst Du aber auch eine leckere und transportable Alternative haben, die Du nicht zubereiten musst. Proteinriegel sind leicht zu transportieren und Du kannst sie trotzdem auf Vorrat kaufen. Eiweißriegel können so ein Snack sein und sind immer gefragter. Die Hersteller haben auf diese Nachfrage schnell reagiert und bieten Dir eine immer größere Auswahl und mehr Geschmacksvarianten. Die Größe die Dir angeboten wird reicht in der Regel von 35g bis 100g. Die Auswahl an Geschmäckern ist nahezu unüberschaubar, hier ist von Vanille bis Cookie alles vertreten.

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Wer kann Proteinriegel nutzen?

Nahezu jeder Mensch mit einem erhöhten Bedarf an Protein kann von Proteinriegeln profitieren. Es ist dabei unwichtig, ob Du Sportler bist, einen harten körperlich belastenden Beruf hast, oder sogar beides schaffen musst. Proteinriegel bieten beiden Zielgruppen die Möglichkeit, schnell und unkompliziert die Proteinzufuhr zu erhöhen und die täglich benötigte Menge abzudecken. Ein Proteinriegel ist noch schneller und mit weniger Vorbereitungen von Deiner Seite verbunden, ohne weitere Zutaten oder Hilfsmittel kann man ihn im Bus, oder während der Autofahrt zum Training genießen. Jeder der Sport treibt, Muskeln aufbauen will oder einen leckeren Snack sucht kann Proteinriegel nutzen. Wer eine Low Carb Diät macht bekommt durch bestimmte Produkte die Gelegenheit, hochwertige Proteine und eine Art Süssigkeit zu verbinden.

Die Proteinquellen im Proteinriegel

Der Name stellt es klar, beim Eiweißriegel geht es vor allem um den Gehalt an wertvollem Eiweiß. Dieses Eiweiß ist in vielen das Milcheiweiß, das aus der Milch der Kuh gewonnen wird. Manche Firmen verwenden nur einen bestimmten Teil der Milch. Hier findest Du entsprechend die Bezeichnung Molkenprotein (Wheyprotein), oder auch Kaseinprotein auf der Verpackung ausgezeichnet. Sehr beliebt als Zutat ist sehr häufig das Molkenprotein aufgrund seines hochwertigen Aminosäurenprofils.

Auch wenn der Trend zu vegetarischen und veganen Lebensmitteln auch im Bereich Fitness und Sport immer größer wird, ist es so dass der größte Teil der Eiweißriegel bei seinem Proteinanteil auf tierische Quellen setzt. Pflanzliche Quellen sind nur teilweise enthalten (z.B. als Sojacrispies) oder sind in den wenigen Riegeln für veganer die Hauptquelle für Eiweiß. Wer also auf die vegane Lebensweise setzt, sollte ganz genau auf die Zutatenliste schauen.

Der Ruf von pflanzlichen Proteinen ist je nach Informationsgrundlage bei vielen Menschen immer noch schlecht, dabei bietet gerade das Sojaprotein Isolat ein vollständiges Aminosäureprofil und ist nicht merklich schlechter wie zum Beispiel das Milchprotein. In Kombination mit tierischen Proteinquellen gibt es, bei einer abwechslungsreichen Ernährung keinen Grund, pflanzliche Quellen zu meiden. Sie enthalten aber meist eine größere Menge an Kohlenhydraten.

In der Zutatenliste taucht manchmal auch das sogenannte Kollagenhydrolisat auf. Dieses wird häufig zum Erreichen einer besseren Konsistenz hinzugefügt. Zwar erhöht sich dadurch der Proteinanteil, es ist in seiner Bedeutung für den Muskelaufbau aber eher niedrig einzuordnen. Es sollte in der Liste der Zutaten nicht zu weit vorne auftauchen, steht es an erster oder zweiter Stelle raten wir Dir vom Kauf ab. Der Preis gibt Dir keinen Hinweis, ob Kollagenhydrolisat verwendet wurde. Dieser Stoff ist auch in Produkten mit gehobenen Preis enthalten.

Geben Energie, Kohlenhydrate!

Obwohl es um Riegel mit viel Eiweiß geht, wird der Absatz über die Kohlenhydrate länger, als der über die Proteinquellen der Riegel. Denn hier ist die Anzahl der Varianten und Dinge die es zu beachten gibt noch deutlich vielfältiger.

Kohlenhydrate sind, obwohl sie in den letzten Jahren in Verruf geraten sind, nichts böses oder Schädliches. Sie sind für einen Sportler gerade zur Energieversorgung ein sehr wichtiger und großer Teil seiner täglichen Ernährung. Es gibt für Dich keinen Grund Kohlenhydrate grundsätzlich zu meiden oder zu verteufeln. Trotzdem lohnt es sich natürlich zu schauen was für eine Sorte Kohlenhydrate verwendet werden, und in wie fern sie sich für Deine Ziele eignen. In in einer Diät wäre ein zu hoher Anteil an Kohlenhydraten schade, da Du so mehr Kalorien aus dem Riegel als nötig konsumieren würdest.

Die wohl bekannteste Kohlenhydratform ist der Zucker. Auch in Proteinriegeln wird Zucker verwendet. Hier findet man ihn in Form von Glukosesirup, Invertzuckersirup. Wenn Du viel Energie benötigst sind Riegel mit einem gewissen Zuckeranteil völlig okay. Solltest du Riegel als Mahlzeitenersatz oder Zwischenmahlzeit in einer Diät einsetzen sind diese Riegel weniger geeignet. Zucker lässt deinen Blutzuckerspiegel stark schwanken, das ist eigentlich nicht schlimm, kann aber zwischendurch zu Heißhunger Attacken führen. Wenn es Dir also schwer fällt, in Deiner Diät die angestrebte Kalorienzahl nicht zu überschreiten, sind größere Mengen Zucker in den Proteinriegeln nicht ideal. Auch Schokolade sollte nicht zu weit vorne in der Liste der Inhaltsstoffe stehen.

In den letzten Jahren sind Riegel in Mode gekommen, die Isomaltooligosaccharide als Kohlenhydrat nutzen. Diese Variante des Kohlenhydrats ist ein Ballaststoff, der den Riegel sättigend macht, Deine Verdauung unterstützen kann, und somit einige positive Eigenschaften mit sich bringt.

Achte bitte bei solchen Eiweißriegeln auf die Menge an Ballaststoffen, die Du täglich zuführst. Im Allgemeinen nehmen wir zwar zu wenige Ballaststoffe zu uns, diese Riegel machen es einem aber durch ihre hohe Konzentration an Ballaststoffen leicht, zu viele davon aufzunehmen.

Mögliche Folgen davon können Diarrhöe, Blähungen oder andere Darmverstimmungen sein. Ballaststoffe tragen, dadurch dass der Körper sie nahezu unverdaut wieder ausscheidet den Energiegehalt eines Eiweißriegels. Sie eignen sich also in einer Diät durch ihre Eigenschaften sehr gut, wenn man die Menge im Auge behält. Gerade am Anfang empfiehlt es sich, die Menge an Ballaststoffen langsam zu erhöhen, um den Körper daran zu gewöhnen.

Eine weitere Kohlenhydratequelle in einem Eiweißriegel sind die mehrwertigen Alkohole. Sie sind dazu da, neben der Süße auch das Volumen von Zucker zu ersetzen. Es gibt Unterschiedliche dieser mehrwertigen Alkohole. In Eiweißriegeln werden Sorbit und Maltit sehr häufig verwendet. Neben ihrer Substanz und Süße, die dem normalen Zucker sehr ähnlich ist, bringen sie auch einen anderen Effekt. Sie halten den Riegel etwas feucht. Das sorgt für ein angenehmeres Kaugefühl. Es gibt Menschen die behaupten, mehrwertige Alkohole hätten keine Kalorien und müssen nicht in der Energiebilanz (Kalorienrechner) beachtet werden. Das ist nicht korrekt, die Zuckeralkohole haben einen physikalischen Brennwert, den Du einberechnen musst. Es ist allerdings so, dass je nach verwendetem mehrwertigen Alkohol, bei der Verstoffwechslung deutlich weniger, oder kein Insulin gegenüber der Verstoffwechselung von Zucker ausgeschüttet wird. Der Blutzuckerspiegel schwankt weniger, die Gefahr von Heißhungerattacken für Dich ist also geringer.

Der Fettanteil im Eiweißriegel

Auch wenn die Hersteller sich aufgrund der hohen Kaloriendichte bemühen, dass der Fettanteil in einem Eiweißriegel nicht zu hoch ist, bleibt ihnen manchmal keine andere Wahl.

Der Fettanteil hat einen maßgeblichen Anteil am Kaugefühl und trägt zum Geschmackserlebnis bei. Ein gewisser Fettanteil ist sowohl für die Konsistenz als auch für den Geschmack unerlässlich. Alleine schon um die beliebten Schokovarianten Geschmacklich gut hinzubekommen, ist ein gewisser Anteil an Kakaobutter nötig. Auch wenn Pflanzenfett wie Palmöl (gesättigte Fettsäuren 83 % , einfach ungesättigte Fettsäuren 15 % , mehrfach ungesättigte Fettsäuren 2 %) den größten Teil an Fett in modernen Eiweißriegeln ausmacht, findet man durch die Verwendung von Milchkomponenten auch Milchfett. Das Palmfett eignet es sich aufgrund seiner Eigenschaften (Schmelzpunkt) als Zutat gut für die Riegelherstellung, so entsteht beim Erhitzen kaum Transfett, das von Sportlern und gesundheitsbewussten Menschen gemieden wird. Da Fette eine hohe Kaloriendichte haben, solltest Du immer darauf achten nicht zu viel davon zu konsumieren. Riegel mit einem hohen Fettanteil liefern Dir viel Energie, sie sättigen aber auch länger. Bevor Du Dir also eine Box z.B. in der beliebten Geschmacksrichtung Cookie kaufst, solltest du die Rezeptur und die Nährwerte checken.

Wir hoffen diese Übersicht über die gängigsten Inhaltsstoffe von Eiweißriegeln hat Dir geholfen und bringt Dich bei der Entscheidung, ob ein Riegel für Dich in Frage kommt ein Stück weiter. Ein Low Carb Riegel oder High Protein Bar sind nur Nahrungsergänzungen für bestimmte Situationen, wenn die leckeren Rezepte nicht schnell genug sind, oder Du Unterwegs etwas leckeres Essen möchtest, das Deine Ziele unterstützt. Trotzdem sollten "echte" Lebensmittel immer die Basis Deiner Ernährung sein.

Wir wünschen Dir viel Erfolg beim Training und Erreichen Deiner Ziele! Bei Rückfragen zu Eiweißriegeln stehen wir Dir natürlich jederzeit gerne zur Verfügung!


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